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Von der Kaiserzeit zum Neubeginn & Vom Wiederaufbau in die Gegenwart

Am 13. Juli 1903 beginnt die Geschichte der Gasversorgung in Stadtlohn mit der Genehmigung des Kreisausschusses zur Errichtung eines Gaswerkes. 1910 wurden mit dem dort aus Kohle hergestellten Gas 280 Anschlüsse versorgt - Leuchtgaslampen, Kochstellen und sogar 9 Gasmotoren.

 

 

 

 

 

 

 

Ende der 20er Jahre konnte der Wasserbedarf in Stadtlohn mit privaten Brunnen nicht mehr gedeckt werden. Am 20. Juli 1928 meldete die freiwillige Feuerwehr Löschunfähigkeit wegen Wassermangels. Am 6. Mai 1929 wurde deshalb die Anlage eines zentralen Wasserwerks auf Upgangs Weide erbaut, das im April 1930 den Betrieb aufnahm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1912/13 schlossen der Kreis Ahaus und die Stadt Stadtlohn Stromversorgungsverträge mit den Elektrizitätswerken Westfalen (EWW) ab. Wegen des Krieges kam es aber erst am 3. Juli 1922 zur Inbetriebnahme der Transformatorstationen und des Ortsnetzes Stadtlohn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im 2. Weltkrieg wurden in Stadtlohn auch die Versorgungsanlagen der Stadtwerke weitestgehend zerstört. Bis zur Währungsreform 1948 waren sie nur zu einem geringen Teil wieder hergestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Inbetriebnahme des neuen Wasserwerkes des Wasserbeschaffungsverbandes Stadtlohn, Vreden und Südlohn im Jahr 1976 ging letztlich auf erneute Erfahrungen mit Wasserknappheit zurück, die erstmalig bereits 1959 wieder aufgetreten war. Das alte Wasserwerk auf Upgangs Weide wurde 1979 abgerissen. Der Wasserturm an der Eschstraße steht heute noch, ist aber nicht mehr in Betrieb.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 1969 wurde in Stadtlohn ein eigenes Mittelspannungsnetz zur Stromversorgung aufgebaut. Seit der Eingemeindung des Kirchspiels Stadtlohn 1969 war das Stadtgebiet in zwei Versorgungsbereiche geteilt: das alte Stadtgebiet wurde von den Stadtwerken versorgt und das ehemalige Kirchspiel durch die VEW. Der Verkauf des städtischen Elektrizitätswerkes an die VEW am 16. März 1977 hob die Trennung wieder auf.

 

 

 

 

 

 

 

 


Bis Ende Dezember 1995 haben die Stadtwerke Stadtlohn in Stadtlohn und der Wasserbeschaffungs-verband Stadtlohn-Vreden-Südlohn in Vreden und Südlohn die öffentliche Wasserversorgung durchgeführt. Mehrjährige Überlegungen, Bewertungen der Versorgungsanlagen und Wirtschaftlichkeitsprüfungen hinsichtlich einer Kommunalisierung der Stromversorgung anläßlich des Auslaufens des Stromkonzessionsvertrages der Kommunen Stadtlohn, Vreden und Südlohn mit der VEW führten zu der Gründung der SVS-Versorgungsbetriebe GmbH, der die drei Orte (Stadtlohn und Vreden mit jeweils 28,70%, Südlohn mit 12,60% und die RWE mit 30%) als Gesellschafter angehören.


Die neue Gesellschaft, in die sowohl die früheren Stadtwerke als auch der Wasserbeschaffungsverband sowie die Gasversorgungsanlagen der VEW in Stadtlohn, Vreden und Südlohn eingebracht wurden, hat seit dem 1. Januar 1996 die Versorgung der Bürger in den drei genannten Orten mit Wasser und Gas übernommen.

Mit Wirkung zum 1.1.2004 hat die SVS Versorgungsbetriebe GmbH durch Kauf die Stromversorgungsanlagen in Stadtlohn, Vreden und Südlohn von der RWE übernommen. Somit ist die SVS nun für die Wasser-, Gas- und Stromversorgung in den drei Orten zuständig.

 

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Stadtlohner Gasfabrik 1910
 
Wasserwerk 1928/29
 
Strom zur Kaiserzeit: auch eine Frage der Nerven
 
Zerstörtes Stadtlohn 1949
 
Inbetriebnahme des neuen Wasserwerkes 1975
 
Schalthaus der Stadtwerke Stadtlohn am Südring
 

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