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Trinkwasser


Trinkwasser gibt's im Handumdrehen. Frisch, klar, sauber, fließt es aus dem Hahn, wann immer wir es brauchen. Jeden Tag rund um die Uhr. Dabei wird oft vergessen, daß Trinkwasser ein Lebensmittel ist. Im wahrsten Sinne des Wortes: Ein Mittel, ohne das kein Leben möglich ist.


Unser Trinkwasser ist unersetzlich und Ausgangspunkt für viele andere Lebensmittel und muß daher besonderen Anforderungen genügen. Diese sind in der Trinkwasserverordnung festgelegt.

Für jedes Trinkwasser gilt im Interesse der Gesundheit das Reinheitsgebot. Deshalb gibt es für eine Reihe von Inhaltsstoffen strenge Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Dies dient der Gesundheitsvorsorge. Das heißt, dass man das Trinkwasser unbesorgt sein Leben lang trinken kann. Ständige Kontrollen mit modernster Technik und Investitionen unter kostenorientierten und umweltverträglichen Aspekten sind dafür der Garant.


Wassergewinnung und - aufbereitung


Das Wasserwerk in Stadtlohn-Hundewick ist seit Januar 1976 in Betrieb. Die Grundwasserentnahme erfolgt über 4 Vertikalbrunnen. Grundwasserträger ist der sogenannte Cenoman-Turon-Zug, der im durchteuften Bereich aus Kalk und Kalkmergeln besteht. Dadurch bedingt hat das Wasser einen relativ hohen Härtegrad (mittel). Um die Kalkabscheidungen zu verringern wurde deshalb im Jahre 1979/80 eine Enthärtungsanlage gebaut.


Zur Anwendung ist das Kalkfällungsverfahren im geschlossenen Schnellreaktor gekommen. Bei ihm werden die Karbonathärten des Wassers durch Zugabe von Kalciumhydroxyd ausgefällt, die freie Kohlensäure des Wassers gebunden und gleichzeitig Verunreinigungen entfernt. Als Reaktionsprodukt entsteht unlösliches Kalciumcarbonat, das umweltfreundlich ist und ohne Schwierigkeiten auf Deponien gelagert werden kann. Das Reaktionsprodukt fällt in körniger Form aus und kann ohne Betriebsunterbrechung abgezogen werden. Die Enthärtung erfolgt soweit, dass eine Gesamthärte von 10 - 12° dH erreicht wird.


Das entkarbonisierte Wasser hat noch einen geringen Trübstoffgehalt. Es wird anschließend im Oxydator belüftet und fließt dann über die Filteranlage in den Speicherbehälter. Zur Regulierung des PH-Wertes wird Kohlensäure zugegeben.


Die rund 1.500.000 Kubikmeter jährlich in Stadtlohn geförderte Wassermenge reicht jedoch nicht aus, um die Bevölkerung sowie Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft in Stadtlohn, Vreden und Südlohn ausreichend mit Trinkwasser zu versorgen. Aus diesem Grunde werden pro Jahr etwa 1.000.000 Kubikmeter Trinkwasser von den Stadtwerken Borken bezogen. Dieses Wasser wird dann mit dem in Stadtlohn geförderten und aufbereiteten Trinkwasser gemischt und über die Versorgungsnetze in Stadtlohn, Vreden und Südlohn an die Kunden der SVS geliefert.


Wasserspeicherung und - verteilung

 

Für die Speicherung des Trinkwassers steht ein Behälter in Stadtlohn und ein zweiter in Vreden mit jeweils 3.000 Kubikmeter Fassungsvermögen zur Verfügung. Aus dem Reinwasserbehälter in Stadtlohn wird das Trinkwasser über Pumpen in das Versorgungsnetz in Stadtlohn und Südlohn gepumpt. Die Versorgung in Vreden erfolgt über Pumpen aus dem Behälter in Vreden.


Länge Wasserrohrnetz ca. 400 km


Anzahl Hausanschlüsse ca. 12 000


Anzahl Wasserzähler ca. 13 000

 

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